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Die "Marmeladen-Mädchen" zaubern an den Töpfen

Das Haus Löbtau M hat seinen ersten "Marmeladen-Tag" genossen. Zunächst bekam zum Frühstück jede/-r Bewohner/-in, welche/-r teilnehmen wollte, selbst gekochte fruchtig-süße Wassermelonen-Marmelade aufs Brot.

Einen Tag zuvor hatten sich einige Bewohner/-innen im Wintergarten des Wohnbereiches 1A verabredet. Während drei Frauen und ein "Marmeladen-Mann" zusammen mit Alltagsbegleiterin Conny Huber die Melone zerschnitten und sorgsam die Kerne aussortierten, schwatzten die anderen "Marmeladen-Mädchen" munter von ihren langjährigen Marmeladen-Koch-Erfahrungen. "Es gab noch keinen Gelierzucker", erzählte eine 98-jährige Bewohnerin, "da musste man das Obst mit einfachem Zucker eine Stunde lang kochen, mindestens! Und ständig umrühren, damit die Marmelade nicht anbrennt."
"Heute geht das viel schneller", sagt Conny Huber und lässt ein Tütchen Vanille-Zucker in das pürierte Obst rieseln. Schon nach einer guten Stunde Arbeit konnten die Bewohner/-innen ihre sommerliche Wassermelonen-Marmelade verkosten. Das Frühstückbrot mit der selbstgekochten Marmelade "schmeckt richtig gut", so die einstimmige Meinung, "das können wir wieder mal machen!"
Künftig soll es einmal monatlich einen Marmeladentag mit selbst gekochter Marmelade im Haus Löbtau geben.